Saarbrücken
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Aktuelles

13.01.2016

Saarländische Verkehrs-Großprojekte 

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarlouis/saarlouis/Saarlouis-Bebauungsplaene-Bruecken-Grossprojekte-Nachrichten-Planfeststellungsverfahren-Verkehrsstaus;art447044,6033748#

 

10.12.2015

Die SZ: Renommiert - parteilos -unbequem: Zur Abrechnung mit der Saarbrücker Baudezernentin Frau Wandel-Höfer

http://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/Dezernenten-Fluesse-Oeffentlichkeit;art2825,5997536

 

25.05.2014

Die SZ nimmt die ISU-Antwort schnell auf:

Initiative: Stadtrat soll über Südumfahrung beraten (24.05.2014)

 

 

22.05.2014

ISU-Antwort auf den SZ-Beitrag

'Stadt beerdigt Südumfahrungsplan (19.5.2014)'

 

Baudezernat bevormundet das Stadtparlament

 

In Saarbrücken hat das Kommunalparlament bei zentralen verkehrspolitischen Themen offenbar nichts mehr zu sagen. Entscheidungen trifft in der Landeshauptstadt das Baudezernat hinter verschlossenen Türen. Zu diesem Schluss muss man nach der Lektüre des Beitrages „Stadt beerdigt Südumfahrungs-Plan“ in der Saarbrücker Zeitung vom 19. Mai 2014 kommen.

Die von der Bürgerinitiative Südumfahrung (ISU) eingebrachte Alternative zum Autobahntunnel wurde laut SZ vom Baudezernat geprüft. Ergebnis der „internen Untersuchung“: Die Südumfahrung halte einer „ernsthaften Überprüfung…nicht stand“. Etwa 80 Prozent des Verkehrs würde bei einer Südumfahrung „nicht auf die neue Autobahn abbiegen, sondern in die Innenstadt fahren“. Dies hätten die Verkehrszählungen des Baudezernates ergeben. Außerdem sei die Alternative auch nicht billiger als die Tunnellösung. Basta. Damit ist das Thema erledigt – meint die Bauverwaltung.

Dabei hat das Stadtparlament, das am Sonntag neu gewählt wird, noch gar keine ernsthafte Diskussion über mögliche Alternativen zum Autobahntunnel geführt – geschweige denn entschieden. Es ist mehr als schlechter Stil, wenn Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer nun offensichtlich versucht, die von ihr abgelehnte Südumfahrung schon im Vorfeld einer parlamentarischen Debatte zu beerdigen. Es ist ausschließlich Sache der Fraktionen, über die Zukunft des städtischen Verkehrs zu entscheiden, eine der zentralen kommunalpolitischen Aufgaben.

Grundlage einer Entscheidung können nur seriöse Daten sein. Die von der SZ erwähnten Verkehrszählungen werden jedoch bislang nur intern benutzt. Sie sind Herrschaftswissen des Baudezernates. Deshalb fordert die ISU die sofortige Offenlegung aller Daten. Nur so ist eine unabhängige Begutachtung möglich, nur durch Transparenz kommt ein konstruktiver Entscheidungsprozess zustande.

Die ISU fordert die Verantwortlichen in der Stadt außerdem auf, endlich ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept vorzulegen. Außer Allgemeinplätzen ist dazu bisher nichts zu hören. Wenn aber weder der Tunnel noch die Südumfahrung realisiert werden, muss erst recht mit Hochdruck ein möglichst autoarmes Verkehrssystem für Saarbrücken entwickelt werden.

Die Fraktionen im Rat der Landeshauptstadt sollten deshalb endlich die Initiative ergreifen und sich nicht von der Bauverwaltung bevormunden lassen. Ein neuer Ideenwettbewerb ist überfällig. Die Initiative Südumfahrung ist zu einer konstruktiven Mitarbeit bereit.

 

Für die Initiative Südumfahrung ISU:

Walter Delarber, Wolfgang Grimm, Helmut Macher, Norbert Mendgen, Friedrich von Oppeln, Wilfried Voigt, Reinhard Wilhelm

 

Pressekontakt:                                                                               Wilfried Voigt

Mobil: 0171 – 5273543                                                              Mailadresse: wilfriedvoigt@t-online.de

 

 

 

 

 

Höchste Zeit für neue Ideen zur Stadtmitte am Fluss

Offener Brief an die Oberbürgermeisterin und die Stadtratsfraktionen Saarbrücken (10.10.2013)

Die Saarbrücker Initiative Südumfahrung fordert neues Nachdenken

 

Spätestens nach dem vernichtenden Bericht des Landesrechnungshofes zum Tunnel ist endgültig klar: Das technisch unverhältnismäßig aufwändige Mammutprojekt ist schon aus finanziellen Gründen nicht zu realisieren.

Die Initiative Südumgehung (ISU) engagiert sich sehr für ein attraktiveres Saarbrücken. Die Landeshauptstadt hat im Vergleich zu Metz, Nancy und Luxemburg erheblichen Nachholbedarf. Der geplante Autobahntunnel, der von den verantwortlichen Planern und etlichen Kommunalpolitikern trotz aller objektiven Ausschlussgründe noch immer favorisiert wird, ist aus unserer Sicht jedoch eindeutig der falsche Weg zum richtigen Ziel.

Wegen der extrem hohen Kosten und der relativ geringen positiven Effekte fragen wir uns, warum sich die Stadt noch immer nicht um eine neue Lösung bemüht. Dabei ist es höchste Zeit für eine Alternative zur Tunnellösung.

Unser Appell an die politisch Verantwortlichen: Organisieren Sie einen neuen Ideenwettbewerb unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger! Schaffen Sie keine neuen Fakten – etwa durch den Verkauf des Messegeländes, das als Anschluss für eine mögliche Südumfahrung benötig würde! Legen Sie alle Planungsunterlagen offen!

Anstelle eines Tunnels, der die Stadt nicht attraktiver macht, sollte der gesamte Bereich zwischen Ost- und Westspange neu gestaltet werden. Ein Rückbau der Autobahn auf diesem Abschnitt würde für tausende von Bürgern nicht nur den Lärm drastisch vermindern, sondern auch eine attraktive Gestaltung entlang der Saar ermöglichen. Dies funktioniert aber nur, wenn eine Alternative zum Tunnel entwickelt wird.

Die ISU plädiert deshalb für die Südumfahrung.

Diese Alternative zur Tunnellösung hat mehrere Vorteile:

  • Der Verkehr kann während der gesamten Bauphase ungehindert über die Stadtautobahn fließen, sodass keine zusätzliche Belastung der Innenstadt entsteht.
  • Die Baustellen bei der Variante Südumfahrung haben relativ wenige Anwohner. Die Belästigungen in der Bauphase wären deshalb im Vergleich zu den derzeitigen Plänen deutlich geringer.
  • Die Verlegung des Durchgangsverkehrs auf eine nach Süden verschwenkte A 620 würde schon im ersten Schritt eine deutliche Entlastung der Stadtautobahn bringen. Positiver Nebeneffekt: Bei Hochwasser auf der A 620 kann der quälende Stopp-an-Go-Verkehr durch die Innenstadt merklich vermindert werden.
  • Am Ende steht der Rückbau der Stadtautobahn zwischen West- und Ostspange für eine wirklich attraktive Stadt am Fluss.

Deshalb: Weitsicht statt Tunnelblick

 

Für die Initiative Südumgehung (ISU): Walter Delarber, Wolfgang Grimm, Heltmut Macher, Norbert Mendgen, Friedrich von Oppeln, Wilfried Voigt, Reinhard Wilhelm

 

Kontakt:

Initiative Südumfahrung (ISU), Robert-Koch-Straße 9, 66119 Saarbrücken

Email: info@suedumfahrung-saarbruecken.de

 

Aktuelles

24.05.2014

Die SZ nimmt die ISU-Antwort schnell auf:

Initiative: Stadtrat soll über Südumfahrung beraten (24.05.2014)

 

22. Mai 2014

ISU-Antwort auf den SZ-Beitrag

'Stadt beerdigt Südumfahrungsplan (19.5.2014)'

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© Wolfgang Bernd Grimm