Saarbrücken
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Die Südumfahrung der Stadt

Heute könnte man keine Bundesautobahn mehr mitten durch die Stadt bauen. Sie wäre bei den heutigen Anforderungen (Emissionen, Radien usw.) nicht mehr genehmigungsfähig. Ziel kann also nur sein, dass der Eigentümer in Abstimmung mit der Stadt Saarbrücken, oder die Stadt selbst Alternativen untersucht. Ziel ist eine Trasse welche den heutigen Ansprüchen an eine Bundesautobahn entspricht.

 

Hier vorgeschlagen wird die Verschwenkung der A620 am Messegelände (Autobahndreieck), durch den Schanzenberg (einfacher Tunnel, zur Erhaltung des wichtigen Naherholungsgebietes), über das Deutschmühlental (Brücke mit Glas-Schallschutz-Elementen) mit Anschluss an die Metzer Straße, zum vorhandenen Anschluss Goldene Bremm (Autobahndreieck). Die heutige Stadtautobahn endet an der West- wie Ostspange. Aus Stadtmitte am Fluss wird „Stadt am Fluss.

 

Die wichtigsten Vorteile für Saarbrücken und die stadtautobahngeplagten Bürger der Innenstadt (von Alt Saarbrücken über die „Stadtmitte“, Staden bis St.Arnual) sind:

Alle städtebaulichen Vorteile des Projektes „Stadtmitte am Fluss“ (SMAF) können erreicht werden, ohne den Tunnel parallel zur Saar bauen zu müssen. Der innerstädtische Verkehr wird von dem neuen Boulevard (wie SMAF), hier auf der vorh. Hochwasserumfahrung übernommen.
Die Gestaltung der dann ehem. Stadtautobahnflächen auf dem Niveau der Saar, von der Luisenbrücke bis zur Bismarckbrücke, erfolgt ebenfalls wie SMAF.

Der Durchgangsverkehr entfällt zu 100% für die gesamte Innenstadt (Schanzenberg bis Anschluss Unner). Auch alle Wohngebiete, ob nahe an der Stadtautobahn gelegen (z.B. Alt Saarbrücken, Staden, St.Arnual) oder weiter weg, wie an den Anhöhen, profitieren vom Wegfall des Durchgangsverkehrs.

Das Herausnehmen des Durchgangsverkehrs ist nachhaltig, da die Stadt Saarbrücken den innerstädtischen Verkehr (Quell- u. Zielverkehr) z.B. durch die Verbesserung des ÖPNV erheblich nachhaltiger, zukunftsorientierter verbessern, entlasten kann.

Frankreich (Richtung Forbach, Metz) wird deutlich besser an die Innenstadt angeschlossen (wichtige Aufwertung!) und die Metzer Strasse erheblich entlastet.

Mit der Südumfahrung wird erstmals eine Ausweichstraße für den Fall einer Verkehrsstörung, z.B. auf dem gepl. Boulevard (aktuell noch Stadtautobahn, Hochwasser), oder in der Innenstadt allg. zur Verfügung stehen.

Die ökologisch hochwertigen Bereiche wie das Deutsch Mühlental und der Schanzenberg werden geschont, durch die Hochlage der Trasse mit einer Brücke (mit Schallschutz) über das Tal und einem einfachen Tunnel, zur Wahrung des wichtigen Naherholungsgebietes Schanzenberg.

Der Bau der „A620-Verschwenkung“ ist möglich ohne Beeinträchtigung des aktuellen Verkehrs, und ohne Einschränkung des Saarbrücker Geschäftslebens. Im Bedarfsfall kann sie in mehreren Bauabschnitten realisiert werden.

Aktuelles

24.05.2014

Die SZ nimmt die ISU-Antwort schnell auf:

Initiative: Stadtrat soll über Südumfahrung beraten (24.05.2014)

 

22. Mai 2014

ISU-Antwort auf den SZ-Beitrag

'Stadt beerdigt Südumfahrungsplan (19.5.2014)'

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© Wolfgang Bernd Grimm